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Das Hermundurenhaus in der Werderstraße 61 ist zentraler Treff- und Ausgangspunkt für die Corpsgemeinschaft. Mit elf Aktivenzimmern bietet es jede Menge Platz für junge Studenten.
Die großzügigen Räumlichkeiten bieten zahlreiche Möglichkeiten von Lehr- und Lernveranstaltungen bis hin zu großen Feierlichkeiten.
Erbaut wurde es im Jahr 1902 als Dienstvilla des stellvertretenden Bürgermeister Mannheims. Als einer der ersten Jugendstilbauten in Mannheim steht es heute unter Denkmalschutz.

Blick von der Kolpingstraße aufs Hermundurenhaus.

Um den Erwerb des Hauses durch unser Corps 1966 zu ermöglichen, verpflichteten sich die damaligen Aktiven zu freiwilligen Arbeitsstunden.
Das Haus wurde in der Nachkriegszeit zunächst als Wohnquartier für amerikanische Offiziere genutzt und dabei stark in Mitleidenschaft gezogen.
Nach einem Hausbrand 1995 galt es erneut in viel Eigenarbeit und mit viel Liebe zum Detail den Originalzustand wieder herzustellen.

Die Bibliothek bietet sich als eine Möglichkeit zum gemeinsamen Lernen und Arbeiten an. Es steht ein großes Repertoire an Fachliteratur und Aufzeichnungen von Corpsbrüdern aus vergangenen Semestern zur Verfügung.
Das Sommerfeldzimmer, benannt nach dem letzten Rektor der Handelshochschule Mannheim, dient als Treffpunkt zum akademischen Austausch oder auch zum Studium der Tageszeitung.

Alle Aktivenzimmer sind voll möbliert. Es besteht dennoch die Möglichkeit eigene Einrichtung einzubringen.
Die Zimmer sind mit Waschbecken ausgestattet. Duschen und Toiletten werden auf jeder Etage gemeinsam genutzt.
Den Hausbewohnern stehen Waschmaschine sowie Trockner zur Verfügung.
Die Pflege der Gemeinschaftsräume wird vom Hausmeister übernommen.

Der Kneipsaal wird hauptsächlich für die offiziellen Anlässe genutzt. Es finden darin aber auch Repetitorien, Vorträge und Convente statt.
Im vorderen Teil des Saales ist die ursprüngliche Kassettendecke erhalten. Sie ist die zweitälteste ihrer Art in Mannheim, nach der Lanzvilla.
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